Schlafstörungen haben viele Gesichter

Die meisten Vorgänge in unserem Körper passen sich an den Wechsel von Tag und Nacht an. Dadurch wachen wir in der Regel morgens auf und werden abends müde. Während wir schlafen, hat unser Gehirn die Möglichkeit, seine Aktivitäten auf wichtige Aufräum- und Reparaturarbeiten zu lenken. Schlafen und Wachen folgen also einem natürlich vorgegebenen Rhythmus. Wenn dieser aus dem Takt kommt, reagiert unser Organismus höchst sensibel. Die Liste der körperlichen und seelischen Folgen von Schlafmangel ist lang.

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Symptome

  • Einschlafstörungen lassen Betroffene oft lange wach liegen. Oft sind abendlicher Alkoholkonsum oder die Einnahme von Schlafmitteln die einzige Möglichkeit, um überhaupt einschlafen zu können.
  • Durchschlafstörungen lassen die Betroffenen während der Nacht aufwachen und verhindern ein ungehindertes Zurückfinden in den Schlaf.
  • Grübeln und Wachliegen können eine starke Belastung darstellen - ob nun beim Einschlafen oder während der Nacht. Betroffene durchdenken vergangene Situationen und Gespräche oder zerbrechen sich den Kopf über Probleme. Damit können auch innere Unruhe, starkes Herzklopfen und Zittern einhergehen.
  • Albträume können die Ursache von Durchschlafstörungen und der Grund für einen unruhigen Schlaf sein.
  • Soziale und berufliche Einschränkungen in Folge von Schlafstörungen entstehen z.B. durch Vergesslichkeit, Flüchtigkeitsfehler, Erschöpfung und Überlastungsgefühle. Dies kann negative Auswirkungen auf das berufliche und private Leben haben.
  • Stimmungsbeeinträchtigungen erschweren den Alltag der Betroffenen. Im Zusammenhang mit Schlafstörungen sind häufig Reizbarkeit und Ungeduld festzustellen
  • Ängste und Sorgen über Schlafprobleme beschäftigen viele Betroffene. Sie haben Sorgen, die Aufgaben und Verantwortungen in ihrem Leben nicht mehr wie gewohnt meistern zu können. Möglicherweise beunruhigen sie erste körperliche Auswirkungen des Schlafmangels wie Blutdruckprobleme oder Herz-Kreislauf-Krankheiten.
  • Gastrointestinale Beschwerden betreffen die Gesundheit des Verdauungstrakts. Diese sensiblen Organe werden oft durch unregelmäßige Nachtruhe aus dem Takt gebracht. Verdauungsprobleme, Völlegefühl, Bauchschmerzen, aber auch Heißhungerattacken, Übergewicht und Appetitschwankungen können die Folge sein.

Einflussfaktoren

Probleme im Schlafverhalten können beispielsweise durch äußere Einflüsse wie Alkohol, Nikotin, Drogen, Medikamente, Licht- und Wärmeeinwirkung sowie Stress oder Schichtarbeit hervorgerufen werden. Aber auch psychische Ursachen wie Ängste, Sorgen, Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit können chronische Schlafprobleme begünstigen. Körperliche Faktoren wie Schmerzen, Entzündungen, hormonelle Störungen, Wechseljahre, Restless-Leg-Syndrom, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs können ebenfalls eine signifikante Rolle spielen.

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